Wittgenstein

Oft verstehen wir unser Gegenüber (und uns selber) nicht, da wir von klein auf sprachlich konditioniert werden.
Kurz gefasst: Es werden uns Gegenstände vorgehalten oder Gefühle vorgeführt und Laute dazu gebildet. So wird uns beigebracht, dass dieser Gegenstand so und so heißt und z.B. diese oder jene Farbe hat.

Wir behaupten, die sprachliche Konditionierung ist einer der Hauptursachen, warum so viele kommunikative Missverständnisse enstehen.

Um diese zu lösen müssen wir uns erstmal fragen:
Was ist, wenn dein Gegenüber einen Gegenstand bezeichnet und Du von diesem Gegenstand noch nie gehört hast, aber schon gesehen hast?
Was ist, wenn dein Gegenüber für dengleichen Gegenstand einen anderen Begriff benutzt, obwohl er/sie ja den gleichen Gegenstand meint?
Was ist, wenn dein Gegenüber ein Gefühl ausdrückt und Du selber dieses Gefühl (noch) nicht kennst, weil Du die Erfahrung noch nicht gemacht hast?

All diese Fragen und dazugehörigen Erfahrungen haben wir bei der Entwicklung unserer Serviettenfaltmaschine erlebt, wenn bei uns die unterschiedlichen Persönlichkeiten (und Perspektiven) aus den verschiedensten Disziplinen zeitgleich aufeinandertreffen wie z.B. Kunde (Hotelier, Wäscherei, Caterer etc.), Robotik, Mechanik, Elektronik, Finanzen, Marketing, Vertrieb etc.

Damit man nicht stundenlang aneinander vorbei redet, haben wir gelernt, ist es für ein fruchtbares und den „Horizont erweiterndes“ Gespräch grundlegend wichtig, dass man sich Mühe gibt sehr achtsam gegenüber dem Gesagten zu sein, wirklich aktiv zuhört und immer seine eigenen (Vor-)Urteile außen vor lässt, denn unsere (innere) Welt könnte ja möglicherweise sehr begrenzt sein, weil:

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